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Oberflächenersatz am Kniegelenk

Wussten Sie das die Operateure von orthós-Orthopädische Chirurgie im Jahr 2011 mehr als 100 Oberflächenprothesen am Kniegelenk implantiert haben?

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Fußsprechstunde

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Rückenschmerz muß nicht sein

Sie leiden an Rückenschmerzen und suchen nach einem Trainingsprogramm das wirklich hilft?

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Leistungen

Sportmedizin

„Sportmedizin beinhaltet diejenige theoretische und praktische Medizin, die den Einfluß von Bewegung, Training und Sport sowie den von Bewegungsmangel auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe untersucht, um die Befunde der Prävention, Therapie und Rehabilitation sowie dem Sportler dienlich zu machen“.

Definition des Weltverbandes für Sportmedizin.

Sportmedizin ist Prävention (Vorbeugung von Sportverletzungen), Rehabilitation (Behandlung von Sportverletzungen), aber auch Trainingslehre, Leistungsdiagnostik und Ernährungswissenschaft. Die Sportmedizin beschäftigt sich mit den physischen (körperlichen), aber auch mit den psychischen (seelischen) Einflüssen des Sports auf den menschlichen Körper. Es handelt sich bei der Sportmedizin um ein komplexes Fachgebiet, das die Bereiche Orthopädie, Innere Medizin, Chirurgie und Psychologie umfasst. Die Dres. Wied, Gill, Moeller, Haenselt-Beilfuß und Stöckmann besitzen die Zusatzbezeichnung "Sportmedizin" der Ärztekammer Berlin.

Chirotherapie

Die Lehre der Chirotherapie geht davon aus, dass die meisten Schmerzen an der Wirbelsäule durch Blockierungen der Wirbelgelenke zustande kommen. Darunter ist eine Art Verkeilung zu verstehen, etwa so, als würde eine Schublade klemmen. Diese funktionelle Veränderung kann der Chirotherapeut korrigieren. Bei einer Blockierung ist die ideale Mittelstellung verschoben, dadurch wird die Beweglichkeit eingeschränkt. Hält eine Blockierung länger an, können Überdehnungen oder Verkürzungen der Haltebänder die Folge sein. Eine weitere Folge von Blockierungen können Muskelverspannungen sein, die zu Fehlhaltungen führen. Oft werden dadurch auch umliegende Nervenenden gereizt, was erhebliche Schmerzen verursacht.

In der Therapie untersucht der Arzt das betroffene Gelenk mit seinen Händen, prüft die Funktionen und stellt die Richtung fest, in der das Gelenk blockiert ist. Der therapeutische Eingriff erfolgt immer in die freie Richtung, niemals in Richtung der Blockade. Der Griff erfolgt sehr schnell, sehr kurz und mit ganz wenig Kraft. Manchmal knackt es dabei hörbar, woraus sich die falsche Vorstellung entwickelt hat, der Chirotherapeut würde Knochen oder Wirbel wieder einrenken.

Die Chirotherapie kann Störungen im Funktionsablauf der Gelenke beheben, nicht aber angeborene oder erworbene Veränderungen. An der Halswirbelsäule kann eine Blockierung durch Schleudertrauma oder Prellung zustande kommen. Kopfschmerzen, Schwindel, Seh- und Hörstörungen zählen zu den Folgen. In der Brustwirbelsäule können Blockierungen ebenfalls durch Stürze, Prellungen oder Stöße ausgelöst werden. Rückenschmerzen und Schmerzen, die in die Rippenbögen, Schulter und Arme ausstrahlen, können die Folge sein, ebenso Atembeschwerden und unter Umständen auch Herzbeschwerden. Die häufigsten Blockierungen in der Lendenwirbelsäule treten im Ileosakralgelenk auf, das Kreuzbein und Beckenschaufel verbindet. Entstehen kann die Blockade durch einen Stolperschritt oder auch durch falsche gymnastische Übungen. Die Folge von Blockaden im Lendenwirbelbereich sind ausstrahlende Schmerzen in die Beine und auch der Hexenschuß. Die Dres. med. Gill, Moeller, Wied und Stöckmann besitzen die Zusatzbezeichnung "Chirotherapie der Ärztekammer Berlin.

Kinderorthopädie

Kinderorthopädie ist ein wichtiges Aufgabenfeld innerhalb der Orthopädie, dessen Wichtigkeit leider immer noch von vielen Müttern und Vätern unterschätzt wird. Mit der Beurteilung von Haltungsschäden bei Kindern und Jugendlichen sind Eltern allein oft überfordert, zumal gerade im vorpubertären Alter die Kinder sich den elterlichen Augen zu entziehen versuchen. Treten Schmerzen auf, ist die Fehlhaltung leider meistens schon weit fortgeschritten und schwer zu behandeln. Wichtig ist deshalb die Früherkennung von Fußfehlformen, Achsabweichungen der Beine und Fehlhaltungen der Wirbelsäule bei Kindern und Jugendlichen. Das wachsende Skelett ist therapeutisch noch gut korrigierbar, spätere Maßnahmen erfordern oft einen höheren Aufwand und möglicherweise tiefgreifende Therapie-Maßnahmen.

Häufig auftretende Fragen in der kinderorthopädischen Sprechstunde betreffen die kindliche Fußform und die Entwicklung des Gangbildes. Hier hat die Natur abenteuerliche Varianten in der Entwicklung bei Kindern geschaffen, die durchaus auch unbehandelt zur Normalität ausreifen können. Die Abgrenzung zum behandlungspflichtigen Befund ist aber Erfahrungssache und Aufgabe von Kinderorthopäden.

Hüftentwicklungsstörungen sind die häufigsten Diagnosen bei Säuglingen. Sie können z.B. durch Lageanomalie, vor allem bei Beckenendlage im Mutterleib beginnen und zur angeborenen Ausrenkung führen. Je schneller erkannt wird, ob eine Entwicklungsstörung oder eine Ausrenkung vorliegt, desto eher können Maßnahmen zur Korrektur ergriffen werden. Risiken frühzeitig zu erkennen heißt auch, Spätfolgen zu vermeiden, die häufig nur durch operative Eingriffe regulierbar sind. Daher werden Sonographien der Hüftgelenke bei Säuglingen sehr früh durchgeführt, falls erforderlich, auch ab dem ersten Lebenstag, in der Regel idealerweise im Alter von 6 Wochen, zeitgleich zur U3.

Bei Festlegung eines individuellen Behandlungskonzeptes für die jungen Patienten werden neben dem Alter auch die Ausprägung der Reifungsverzögerung und die Stabilität der Hüftgelenke berücksichtig. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass sich eine Hüftgelenkspfanne nur dann normal entwickeln kann, wenn der Hüftkopf anatomisch korrekt und ausreichend stabil in der Pfanne einsteht. Umgekehrt wird angenommen, dass ein normaler Hüftgelenkskopf nur dann gebildet werden kann, wenn dieser von einer intakten Pfanne gesichert wird.

Hüftdysplasien sind sehr ernst zu nehmen. Werden sie nicht behandelt, hat das weitreichende Folgen. Je länger eine Reifungsverzögerung unbehandelt bleibt, desto schwieriger gestaltet sich die spätere Korrektur der Fehlstellung. Oft sind die Veränderungen durch eine Nichtbehandlung so weit fortgeschritten, dass nur noch operative knöcherne Eingriffe oder, im fortgeschrittenen Alter, das Kunstgelenk letzte Auswege darstellen.

Bei rechtzeitiger und geeigneter konservativer Behandlung bestehen gute Erfolgsaussichten, selbst stark reifungsverzögerte Pfannen und instabile bzw. ausgerenkte Hüftgelenke zu einer zufriedenstellenden Ausreifung zu bringen. Für einen Termin in der "Kindersprechstunde" vereinbaren Sie bitte einen Termin in der Sprechstunde von Frau Haenselt-Beilfuß.

Naturheilverfahren

Oft geht die Erfahrung den wissenschaftlichen Beweisen voran. Die traditionelle chinesische Medizin oder „unser“ Kneippsystem, die alte Heilpflanzenkunde oder die Bindegewebsmassage: Vieles in der Medizin konnte nur deshalb entstehen, weil Menschen unbeirrbar an etwas geglaubt, die Wirkungen präzise beobachtet und ihre Erfahrungen gesammelt haben. Auch heute entstehen auf diesem Wege immer wieder neue Heilmethoden. So gewinnen wir immer mehr Erkenntnisse über das Gesundwerden und Gesundbleiben.

Zitat aus seinem Buch „Sanfte Medizin“ von Dr. Günther Gerhard.

Naturheilkunde beruht auf der Lehre von der Überwindung der Krankheiten durch die dem Körper innewohnende Naturheilkraft. Der Naturheilkunde kommt es auf die Lenkung und Steigerung der natürlichen Abwehrregulationen an. Sie bedient sich darüber hinaus sogenannter natürlicher und naturgemäßer Heilverfahren. Dazu zählt die Behandlungen mit Wasser, Licht, Sonne, Bewegung, aber auch die Ernährung, die natürlichen Mineralien, die organischen Stoffe und Heilpflanzen.

Ärzte für Naturheilverfahren müssen eine spezielle Ausbildung nachweisen und sind im Bundesverband Deutscher Ärzte für Naturheilverfahren zusammengeschlossen.

Bei orthós - MVZ am Wittenbergplatz werden folgende Naturheilverfahren angeboten:

Akupunktur

Die Behandlung mit Nadeln, die entlang des Meridians gesetzt werden, kommt aus der chinesischen Medizin. Ihr liegt die altchinesische Entsprechungslehre von den fünf Elementen und/oder von Yin (das Körperinnere) und Yang (das Körperäußere) zugrunde. Die Entsprechungslehren haben ihren Ursprung in der Beobachtung von Natur und Staat. Es werden Beziehungen hergestellt, die uns unmedizinisch oder fremdartig erscheinen, durchaus aber ihren Sinn haben. Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Yin und Yang, ein Zustand von Harmonie in Körper und Seele.

Die Akupunktur wird bei Schmerzen (z.B. Kopf- und Rückenschmerzen oder Beschwerden des Bewegungsapparates, Migräne, Neuralgie), Verspannungen, aber auch gegen Müdigkeit, Depression, Schlaflosigkeit und chronischen Darmentzündungen eingesetzt. Außerdem wirkt Akupunktur auf die Funktionen von Organen.